Ein Michelin-Stern, zwei leidenschaftliche Köche und ein Menü, das Geschichten erzählt – mein jüngstes Shooting im „Josephs – Fine Dining“ in Bad Sachsa war weit mehr als reine Dokumentation. Es war ein visuelles Fest, ein Porträt von Präzision, Handwerk und Kreativität auf höchstem Niveau.
Der Anlass: Ein Stern, der verpflichtet
Mit Stolz trägt das Josephs seit 2025 einen Michelin-Stern – eine der renommiertesten Auszeichnungen der internationalen Gastronomie. Für mich als Fotograf bedeutet das: Jeder Handgriff, jede Komposition auf dem Teller verdient es, mit derselben Präzision und Wertschätzung eingefangen zu werden, mit der sie angerichtet wurde.
Die Protagonisten: Ralph Hollokoi und Jonas Paul
Im Zentrum des kulinarischen Geschehens stehen Küchenchef Ralph Hollokoi und sein Souschef Jonas Paul. Gemeinsam führen sie das Josephs mit einer klaren Vision: moderne, produktfokussierte Küche, regional verwurzelt, weltoffen interpretiert.
Ralph Hollokoi ist kein Unbekannter in der deutschen Spitzengastronomie. Seine Stationen reichen von der Sterneküche im Gourmetrestaurant „First Floor“ in Berlin bis zur kulinarischen Leitung im Sonnenalp Resort im Allgäu. Mit dem Josephs hat er sich einen Traum erfüllt – ein eigenes Restaurant, das konsequent Qualität, Regionalität und Kreativität verbindet.
Das Shooting: Nähe zum Handwerk
Ich durfte das komplette Menü fotografieren – von filigranen Amuse-Bouches über komplexe Zwischengänge bis hin zu kunstvoll angerichteten Desserts. Besonders spannend war die Nähe zur Küche: Ich habe Ralph und Jonas direkt am Pass begleitet, ihre Konzentration und ihren Flow dokumentiert, ohne zu stören – fast wie ein Teil der Brigade.
Diese Art der fotografischen Begleitung erlaubt es mir, mehr als nur „Food-Bilder“ zu machen. Es entstehen authentische Momente: der letzte prüfende Blick, die sorgfältige Platzierung der letzten Kresse, der Dampf über dem Fond – alles Elemente, die spürbar machen, was hinter dem Teller steckt.
Die Ästhetik: Reduktion und Wärme
Das Interieur des Restaurants – warmes Licht, hochwertige Materialien, ein moderner Mix aus Holz und Design – war perfekte Bühne für meine Bildsprache. Die Speisen selbst waren klar komponiert, mit Mut zur Reduktion und einem starken Fokus auf Textur. Für die finale Inszenierung habe ich bewusst auf ablenkende Requisiten verzichtet. Der Star: das Gericht selbst, eingebettet in harmonisches Licht und dezente Farbwelten.
Warum solche Shootings mehr sind als Werbung
Gerade für Häuser wie das Josephs ist visuelle Kommunikation nicht nur Marketing, sondern Identität. Die Gäste sollen schon vor dem ersten Bissen verstehen, welche Philosophie auf sie wartet. Mit professioneller Food-Fotografie entsteht ein konsistentes Bild über Website, Presse, Social Media und Printprodukte hinweg – ein Eindruck, der bleibt.
Mehr info hier: https://www.josephs-fine-dining.de/









































































































